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Aktuelles und Termine

Frauenmuseum Bonn: "Freundinnen - Netzwerke früher und heute" 18.02. bis 16.09. 2018 

  Gemeinschaftsausstellung mit soroptimistischen Künstlerinnen

 

 

    

           

      

 

Unterstützung für das weltweit erste Frauenmuseum in Zeiten großer Einsparungen kommunaler Kulturetats

 

 

 

Neun bildende Künstlerinnen aus verschiedenen SI-Clubs vernetzen sich virtuell und analog. Sie schaffen für die Ausstellung Freundinnen im Bonner Frauenmuseum ein gemeinsames Werk, www.freundinnenkunstprojekt.blogspot.de. Thema der Ausstellung sind die emanzipatorischen Aspekte der weiblichen Freundschaft in den Salons des 18. Jahrhunderts bis zu den beruflichen Netzwerken der Gegenwart. Frauenfreundschaften mit intellektuellem Anspruch waren erste Schritte der in ihre jeweiligen Haushaltspflichten eingebundenen Frauen über Bildung in die breitere Öffentlichkeit zu gelangen. Daraus entwickelte sich der Anspruch auf aktives Gestalten der eigenen Lebensführung und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Als Grundpfeiler der soroptimistischen Idee ist dieser Anspruch die Motivation der Künstlerinnen, sich auf dieses künstlerische Abenteuer mit ungewissem Ausgang einzulassen. Außergewöhnlich ist dabei die Tatsache, dass etablierte bildende Künstlerinnen, die sich in ihrem jeweiligen Arbeitsfelder schon lange einen Namen gemacht haben und die sich persönlich aber kaum kennen, bereit sind, ihre schöpferischen Energien mit anderen zu teilen. Resultat ist ein 3-dimensionales Bodenmosaik aus 40 x 40 cm quadratischen Grundelementen voller überraschender poetischer Anspielungen.

 

Figurinen von Silvia Baukloh (SI Lüdenscheid) reichen sich die Hände. Korsage und abgeschnittene Zöpfe von Susa Jung-Neuser (SI Siegen) spielen auf die Geschichte der Frauenbefreiung an. Assemblagen aus Eiern, Himmel-und Hölle-Faltungen und und in sich gedrehte Objekte aus Nylonstrümpfen von Dorothea Kirsch (SI Cochem) erzählen humorvoll vom Frau-sein unter Frauen. Sabine Schmidtmanns (SI Heiligenhaus Velbert) Gemälde und Freundschaftsbänder betonen den Zusammenhalt innerhalb der SI-Clubs. Andrea Molière (SI Pirna) ergründet darüber hinaus den unermesslichen Wert der Freundschaft. Die innigen Photographien von Karin Scheuer (SI Cochem) dringen in die Gefühlswelten der Freundin als ein Gegenüber vor. Die detaillierten Federzeichnungen auf Papier und Ziegelsteinen von Renate Schmitt (SI Cochem) machen Lust, von einem Stein zum nächsten, von einer szenischen Situation, von einer Lebensetappe zur nächsten zu springen. Heide Schimkes (SI Hagen) erdverbundene, farbenprächtige Wüstenphotgraphien feiern die Natur bis nach Australien. Mit dem soroptimistischen Emblem als verbindendem Element spielt Corinna Heumann (SI Bonn-Bad Godesberg). So erwächst aus den individuellen Handschriften der Künstlerinnen eine außergewöhnlich phantasievolle und wegweisende Freundinnenlandschaft, die der Idee des Soroptimismus neues bildnerisches Leben einhaucht. Mit ihrem lebensvollen, optimistischen Werk unterstreichen die Künstlerinnen die konstruktive Kraft von Inhalten und Werten in der künstlerischen Gestaltung jenseits von Hierarchien, Marktmechanismen und dystopischen Zukunftsentwürfen im Zeitalter der unkontrollierten Datenflut.

 

 Text: Corinna Heumann

 

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