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Andrea Molière  

Eine Annäherung an Künstlerin und Mensch

 

Die Textilgestalterin und Künstlerin Andrea Molière stammt
aus Baden-Württemberg und lebt seit mehr als 16 Jahren in
Sachsen. Nahezu zeitgleich mit ihrem Umzug aus dem alten in das neue Land gründet Andrea Molière 1998 ihre Firma molière artdesign, die heute ihren Sitz am Hochufer der Wesenitz in Lohmen – Mühlsdorf hat.

Zwei Schritte, die das Leben von Andrea Molière verändern: Die Wahl, einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden und die Entscheidung, als freischaffende Künstlerin zu arbeiten, ein eigenes Unternehmen zu gründen, Kunst zu einem Beruf zu machen, der Berufung zu folgen.

Andrea Molières Thema ist das ewige Wechselspiel zwischen Werden und Vergehen, ist die Vielfalt der Formen und Farben, sind die Veränderungen, die Leben mit sich bringt. Andrea Molière schafft Bilder in vielen Spielarten, Varianten, Farben, Bilder, die im Kopf Töne und Geräusche hervorrufen, Bilder, die man hören kann.

Andrea Molière bedient sich der Tulpe oder des Meeres als Quelle der Inspiration, baut ihr Thema beständig aus,  konzentriert sich dabei auf das Wesentliche, entwickelt ihren eigenen Stil, der sich im Laufe des künstlerischen Prozesses immer wieder wandelt und verwandelt, der letztendlich die strengen Strukturen der textilen Gestaltung durchbricht.

Ihr Thema, das ewige Wechselspiel zwischen Werden und Vergehen, drückt sich aus in der Vielfalt der Medien, Formen, Farben und Größen:Acryl, Textilpigmente, Aquarell, Pastell, Wachskreide, Tusche, verschiedene Schichten. Pinsel, Spachtel, Schwamm, Feder, Rolle.Papier in unterschiedlichster Art und Oberfläche,Stoff, Leinen, Leinwand – Sand als neues Element. Texte in Deutsch, Englisch, Französisch als Struktur. Kontinuität des Themas, eine Kollektion zum Thema – Konzentration auf das Wesentliche – Weiterentwicklung des eigenen Stils – Metamorphose/Verwandlung.

Andrea Molière stellt ihre Kunstwerke an ungewöhnlichen Orten aus: Schlösser, Galerien, Banken, Hotels, Krankenhäuser, Krankenkassen, Jugendzentren, Frisör-Salons. Ungewöhnliche Orte, Orte an denen man oft keine Kunst erwartet, an denen vielleicht gerechnet, aber nicht mit Kunst gerechnet wird.

Andrea Molière öffnet aber auch ihr Atelier und damit ihr Haus für Menschen, die die Kunst lieben. Dieses zeugt von Mut, von Mut und Offenheit: Mut, anderen Menschen einen Einblick in ihr privates Reich zu geben, Offenheit, andere Menschen an ihrem Leben und ihrer Kunst teilhaben zu lassen.

Andrea Molière schafft Kunstwerke mit der Kraft der Persönlichkeit, mit der Kraft der Erfahrung und der Lebenswirklichkeit, schafft Kunstwerke mit Herz und Verstand.

Andrea Molière zeichnet ihre Offenheit für andere Menschen aus, ihre Offenheit, Kunst in den Alltag der Menschen zu transportieren, dahin, wo Kunst nicht erwartet wird, aber umso wichtiger erscheint. Aus ihren Bildern spricht ihr Selbstverständnis als Künstlerin, entstanden aus der Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben. Und das ist es, was letztendlich Kunst ausmacht.

 

Text von Dr. Heino Wolf

 

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